Dieksee – Gedichte vom Ufer aus

Hans-Ulrich Möhring

ISBN: 978-3-928905-88-6
Seitenzahl: 95
Verarbeitung: Broschur, 4-Farb-Umschlag
Preis: 9,90 Euro

Fotografien von Karen Nölle

Hans-Ulrich Möhring und Karen Nölle sind Schriftsteller, Übersetzer, Büchermacher. 2003 zogen sie in ein Dorf am Dieksee in Holstein, Niederkleveez. Einige Zeit später brachte er vom täglichen Gang ans Ufer die ersten Seegedichte mit, machte sie ihre ersten Seefotografien. 2008 entstand aus dem anhaltenden Zwiegespräch mit dem See die Idee zu einem großen Zyklus „Dieksee“. Dieses Buch legt aus dem vielen, was inzwischen zusammengekommen ist, eine Auswahl vor. Sie will der Region in verwandelter Form zurückgeben, was aus ihr genommen wurde.

Leseprobe:

Seid mir gegrüßt, ihr Ozeane,
die ihr in eurer Größe wohl
allerlei Großes wirken werdet,
dessen Kunde
in vielen tausend Jahren noch die Brandung
den Kontinenten an die Küsten spülen wird
zur Mehrung eures Ruhms.

Ich schicke die Schwentine,

euch zu grüßen,
die ihr mir wolkennah seid in Gedanken
und mich bewegt mit eurem Schicksal.

Ihr werdet meinen Gruß gewiss zu schätzen wissen.

Recht herzlich,
Euer Dieksee.



Kieler Nachrichten vom 24. Mai 2012

Im Gespräch mit dem Dieksee - Vom 25. Mai bis 3. Juni 2012 in der Thomsen-Kate von Malente

Rezension in der Literatur-Zeitschrift "Am Erker" – November 2011

Wochenspiegel vom 24. September 2011


Kieler Nachrichten vom 7. September 2011

Prägnant: Versprosa am Ufer des Dieksees
                       
                                           
Eigentlich ist Hans-Ulrich Möhring Literaturübersetzer. Doch manchmal wechselt der 58-Jahrige, der mit seiner Frau und Kollegin Karen Nölle unweit des Dieksees in Niederkleveez lebt, die Seiten. Nach seinem Debiütroman »Vom Schweigen meines Übersetzers« ist jetzt im Plöner verlageinundsiebzig sein erster Gedichtband erschienen: «Dieksee. Gedichte vom Ufer aus.«
In knapper, prägnanter Versprosa hat der Autor hier aufgeschrieben, was ihm während seiner täglichen Spaziergänge zum See durch den Kopf geht. Humorvoll zieht er Vergleiche zwischen den Netzkähnen der Fischer und seinem Computer, mit dem er auf Gedichtefang geht, poetisch sind seine Tier- und Naturbeobachtungen sowie Betrachtungen zum stoisch daliegenden Gewässer im Wandel der Jahreszeiten.
Ergänzt wird die Textauswahl durch atmosphärische Schwarzweißfotografien von Karen Nölle.
sth