Eins und eins ... oh ja Liebe

Elisabeth von Ulmann

ISBN: 978-3-928905-34-3
Seitenzahl: 98
Verarbeitung: Englische Broschur
Preis: 9,80 EUR

Hoch- und niederdeutsche Geschichten und Gedichte, vierfarbiger Umschlag


Leseprobe
SOMMERHAFTES

WER lenkt durch die ausklingende
Sommerluft die Wagen, beladen
mit Sehnsucht nach Sehnsucht,
wie die ist, wenn sie noch unverbraucht?

... ihr lautloser Ton mischt sich
schmerzhaft hinein in Immergleiches
und es bleibt eine Sehnsucht
nach der Sehnsucht, die unverbraucht.


Rezension "Bordesholmer Rundschau"
Die Schwester der Bordesholmer Bildhauerin Margret Erichsen-Worch hat mit ihren lyrischen Arbeiten bereits einen großen Leser- und Freundeskreis gefunden. Auch in dem neuen Band beweist die Autorin ihre Meisterschaft in der Gestaltung von besinnlichen und sorgfältig aufgezeichneten Bildern und Impressionen. 12. Februar 2004

Rezension Altendorf-Kulturstiftung Freudenstadt
Prosa und Gedichte, darunter auch Mundartliches - eine geglückte literarische Komposition der in Schleswig-Holstein lebenden Autorin Elisabeth von Ulmann, erschienen im verlageinundsiebzig (und für jedermann erschwinglich). Vier Sponsorinnen und Sponsoren förderten (zu recht) die Herausgabe, auch hier wiederum eine Bestätigung, dass hervorragende Literatur selbst hierzulande weiterhin geliebt und gefördert wird. Es ist bemerkenswert, dass Elisabeth von Ulmann immer wieder Mundartliches in ihre Lyrik einfließen lässt. Das wirkt auch in ihre "hochsprachliche" Lyrik und Prosa positiv - mit Wärme und Überzeugung - ein.

Rezension "Jahrbuch des baltischen Deutschtums" für 2004
Die mit mehreren Preisen ausgezeichnete Autorin von Lyrik, Prosa, Essays und Dialogischem legt hiermit wiederum einen gediegenen kleinen Band vor. Von den insgesamt 55 Texten in Lyrik und Kurzprosa sind 17 auf Niederdeutsch. Eingeleitet wird der schmale Band durch kurze Ausführungen von Birute Ciplijauskaite (University of Wisconsin) über Autorin und Werk, die dem Leser den Zugagn zu ihrer besonderen Art des Schreibens erleichtern. "Knappheit und Präzision der Worte" sind in der Tat ein durchgängiges Gestaltungsprinzip Elisabeth von Ulmanns, die nicht eigentlich Geschichten erzählt, sondern die "Beschwörung eines Erlebnisses", den "Nachklang einer Melodie" auch beim Leser nachwirken lässt. Diese Gedanken-Anstöße werden von ihm auf jeweils unterschiedliche Weise aufgenommen und in ihm fortwirken. Nicht nur bei diesem Band wird man erinnert an die Äußerung einer anderen zeitgenössischen deutschen Lyrikerin, Ulla Hahn, die in ihrem kürzlich erschienenen Roman "Das verborgene Wort" schrieb: "Wort und Ding mussten aufeinanderliegen, dann hatte der Wortlaut einen Sinn. Erst das Begreifen der Einheit von Schrift, Laut und Wirklichkeit, erst das war Lesen". Zu diesem Begreifen verhilft einem Elisabeth von Ulmann auf ihre Art. Mit dem Werk dieser vielseitigen Autorin sollte man sich näher befassen. Nicht nur jüngst erschienener, liebevoll editierter Band gibt Anlass dazu. Prof. Dr. Michael Garleff

Rezension Erich Pawlu, Dillinger Literaturpreis
Wunderbare Impressionen als ein faszinierender Beleg für die Kultiviertheit der Verfasserin.

Rezension "Dithmarscher Landeszeitung"
"Und das Pfauenauge auf der weißen Rose Virgo weiß nichts von der Sprenkraft menschlicher Gefühle!" Diese Zeilen aus "Lautlose Detonation" machen deutlich, als welch sensible Beobachterin sich Elisabeth von Ulmann erweist, wenn es umd die Beziehungen von Menschen geht. ... In den Geschichten und Gedichten von Elisabeth von Ulmann manifestiert sich aber auch ihre Liebe zur Sprache und zu Worten. ... Bezeichnend ist auch ihre Beziehung zu Worten, mit denen sie nicht verschwenderisch umgeht. Ganz im Gegenteil, sie setzt ihr Sprachvermögen vielmehr knapp und sehr gezielt ein, um mit wenigen Worten vieles oder vielleicht auch alles zu sagen. Werner Siems, 05. Juli 2003

Rezension "Kieler Nachrichten"
Alltagsimpressionen einfühlsam in Verse und Prosa verpackt. ben, 20. Mai 2003

Rezension "Nordelbische Kirchenzeitung"
... Und so wechselt sie hier zwischen den beiden Muttersprachen mit ihren Prosatexten und der Lyrik, in denen sich "immer auch Welthaltigkeit" findet. Welthaltigkeit heißt, dass immer mehr in den Dingen, den kleinen Begebenheiten steckt, als es im ersten Augenblick erscheint... ... Das Leben ist vielschichtig, welthaltig eben. 17. August 2003

Rezension Kieler Stadtmagazin "station to station"
In knapper, präziser Weise schöpft sie aus einer großen Themenvielfalt. 19. August 2003

Rezension Dr. Birgit Hambach-Uldall, Glücksburg
GLÜCKWUNSCH zu diesem hübschen Werk ... wünsche dem kleinen Buch Absatz in der Welt!

Rezension "Blatt der Clubs"
Überlegungen über das menschliche Wesen, Ergründung des vielfältigen Ichs. - Mit diesen Worten charakterisiert Harvard Dr. Birute Ciplijauskaite von der University of Wisconsin treffend den Inhalt des Buches. Ausgabe 113, Oktober 2003