Door weer doch noch wat

Helmut Holst

ISBN: 978-3-928905-17-6
Seitenzahl: 88
Verarbeitung: Broschur
Preis: 8,90 EUR
vergriffen
Dritter Band mit Erlebnissen aus dem Leben eines Landbriefträgers. Ernste und heitere plattdeutsche Geschichten und Gedichte. Zweifarbiger Umschlag,14 x 20 cm, Broschur, mit Zeichnungen von Ulla Malenke.


Leseprobe
In Arbeitstüch, S.50

För de Hoffgarnerie wörr een Gaarnhelper söcht. De ole Garnermeister harr een Inserat in de Zeitung sett:
Gärtnergehilfe zum 1. März gesucht. Vorstellung im
Arbeitszeug am 28. Februar
in der Gutsgärtnerei ... erbeten.
De Verwalter, mit den he dat besnackt harr, wunner sik ja vunwegen ãin Arbeitszeug“. De Garner aber meen, dat dat so god weer.
De Dag weer dor. Twee Mannslüüd melln sik un weern tiedig dor. Mehr as "Goden Dag" weer noch ni seggt worrn. De Garnermeister keek sik beide an un denn sä he to den een. "Se künnt morgen bi uns anfangen. Gehalt un Unnerkamen na Tarif!" Denn annern wünsch he allns Gode un schick em weg.
Nähstens fröög em de Verwalter: "Worüm den so schnell und grad düssen?"
"Ja, dat is ja so! Bi uns Arbeit muß meistens krummstahn, orrer du büst in Kneen dorvör. Den ik wegschick heff, de harr sien Büx an’ Achtersen flick. Den ik instellt heff, hett sien Büx an de Kneen flick. Ik glööv, de sitt bi de Arbeid ni so vell!"
He behöll recht. Helper wörr sülben mal’n düchtigen Meister.